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  Historische Aufnahme vom Dortmund-Ems-Kanal vom 16. November 2017, als man versuchte das Kraftwerk in Betrieb zu nehmen. Foto (c): Bernd Schäfer

Nach dem Abschlussbericht der Kohlekommission, wonach bis 2022 schon eine ganze Reihe von Kohlemeilern abgeschaltet werden sollen und bis 2038 auch das letzte Kohlekraftwerk vom Netz gehen soll, wird Datteln 4 womöglich gar nicht mehr angefahren.

Im Beschluss der Kohlekommission vom 26.01.2019 heißt es:

„Erwartete Entwicklung Ende 2017 – 2020

Bis 2020 wird sich die Leistung der Kohlekraftwerke verringern. Im Verlauf des Jahres 2018 wurden bereits fünf Steinkohleblöcke mit einer Leistung von zusammen 0,9 GW endgültig stillgelegt. Außerdem wurden zusätzlich bei der Bundesnetzagentur bereits endgültige Stilllegungen von Steinkohlekraftwerken in einem Umfang von 1,6 GW bis 2020 angemeldet. Insgesamt reduziert sich die installierte Leistung der Steinkohlekraftwerke im Markt zwischen Ende des Jahres 2017 und 2020 um 3,2 GW. Außerdem wurden bzw. werden weitere Braunkohlekraftwerke in die Sicherheitsbereitschaft überführt (1,8 GW in 2018 und 2019). Dadurch sinkt die installierte Leistung (Kraftwerke im Markt) der Steinkohlekraftwerke auf 19,5 GW und die der Braunkohlekraftwerke auf 18,1 GW im Jahr 2020. Durch die Inbetriebnahme des Kraftwerksblocks Datteln 4 würde die Leistung der Steinkohle-Kraftwerke im Markt im Jahr 2020 wieder auf 20,5 GW steigen.“

Nun, und das wird ja dann wohl niemand mehr wollen und/oder begründen können.